willyskipper
28.08.2006, 10:06
Für die Haftung des Lackes ist die Behandlung des Untergrundes entscheidend. Grundsätzlich sollte man jeden Body anschleifen (2000 er Schleifvlies) und vor der Grundierung entfetten (z.B. Spülmittel ohne Pflegesubstanzen, Essigwasser). Danach Body gut trocknen lassen und auch die Sicken und Löcher nicht vergessen. Die Temperatur sollte bei ca. 20 Grad liegen und ein möglichst staubfreier Bereich (z.B. feuchter Pappkarton) als Lackierumgebung wählen. In geschlossenen Räumen auf jeden Fall eine Atemschutzmaske verwenden, da die Dämpfe der Sprühdosen gesundheitsschädlich sind. Als Grundierung sind sowohl Tamiya als auch vergleichbare Produkte aus dem Autolackierbereich auf Acrylbasis verwendbar. Bei späteren hellen Farben sollte man eine weiße Grundierung verwenden. Die Grundierung in dünnen Schichten aufbringen bis ein gut deckendes Finish erzielt ist. Die Lösemittel verdunsten recht schnell und die Grundierung fällt ein und zieht sich glatt. Danach laß ich den Body mindestens einen Tag trocknen. Dann wieder mit 2000 er Schleifflies anschleifen und säubern. Stellen, die vorher nicht richtig entfettet waren erkennt man daran, daß der Lack an diesen Stellen Krater bildet, also nicht deckt. Dies kann man nun versuchen zu heilen, indem man nochmals schleift, säubert und nachgrundiert.
Der nun aufzubringende Decklack muß die gleiche Lösemittelbasis haben, wie die zuvor verwendete Grundierung. Also sollte man Acryllacke oder Lacke auf Wasserbasis verwenden. Ich verwende Tamiya Acrylack (30 ml Töpchen) bzw. Tamiya Sprühdosen je nach benötigter Farbe. Auch hierbei gilt weniger ist mehr. Es ist immer besser naß in naß mehrere dünne Schichten aufzutragen als einmalig satt. Die Gefahr von Läufern und zugeschwemmten Karosseriedetails ist einfach zu groß. Hier sollte man nichts überstürzen und geduldig sein. Anschließend den Body wegstellen und ein paar Tage trocknen lassen. Es reicht eine Umgebungstemperatur von ca. 20 Grad. Experimente wie auf die Heizung stellen oder ab in den Backofen können zum Totalschaden durch übermäßige Hitze führen.
Nach dem trocknen und vor dem aufbringen der Decals nochmals vorsichtig anschleifen, sofern kleinere Staubeinschlüsse egalisiert werden müssen. Hier ist aber besonders sorgsam zu arbeiten, um nicht wieder bis auf die Grundierung herunterzuschleifen.
Vor dem Klarlacken kann man nun noch die Detailbemalung, sowie geschwärzte Fensterrahmen, Baremetal-Folie und ähnliches Anbringen. Der Body ist aber jetzt sehr empfindlich und Fehler bei den o.g. Arbeiten sind so gut wie nicht mehr zu korrigieren. Deshalb ist es anfänglich sicher sinnvoller solche Dinge erst nach dem Klarlack zu erledigen, auch wenn die Details dann ungeschützt sind.
Vor dem eigentlichen Klarlack ist der Body wieder zu reinigen, da durch das Anfassen auch wieder Fremdkörper auf die Oberfläche gelangen können.
Für den Klarlack gilt das gleiche wie für den Basislack. Geduld. Zunächst eine dünne Schicht zum Schutz der Decals aufbringen. Hierbei ist es unerheblich ob mit Gunze Klarlack aus der Sprühdose (sehr gut schütteln) oder 2 Komponenten-Klarlack (z.B. Mipa, Sikkens, Standox etc.) (Airbrush) gearbeitet wird. Nach dem Erstauftrag ca. 15 Minuten ablüften lassen und danach den Body gleichmäßig einsprühen. Die Kunst ist es in möglichst kurzer Zeit eine ausreichend dicke Klarlackschicht auf den Body zu bekommen, damit ein optimaler Verlauf des Lackes einsetzen kann (mit einer Airbrush ist eine möglichst große Düse > 0,5 zu verwenden, um das ereichen zu können). Sowohl Gunze als auch 2 Komponenten-Klarlack fallen beim Trocknungsprozess wieder ein, da die Lösemittel verdunsten und der Auftrag sich somit schichtmäßig verdünnt. Dies führt dazu, daß ein Klarlack der nach dem Sprühen satt und glänzend auf der Karosserie wirkt nach dem trocknen deutlich eingefallen und strukturiert aussieht. Meistens liegt es daran, daß die Schicht zu dünn aufgetragen wurde. Das Problem ist die optimale Schichtdicke für den Klarlackauftrag zu finden. Hier ist Übung und Erfahrung vonnöten um unschöne Lackläufer zu verhindern, aber trotzdem genug Lack auf die Karosserie zu bekommen.
Abhilfe schafft hierbei ein weiterer Lackauftrag nach Trocknung der 2. Schicht. Dieser kann dann zur Erzielung eines optimalen Ergebnisses dünner ausfallen bzw. bei Airbrush mit einem erhöhten Verdünneranteil.
Beim Klarlacken verwende ich zudem ein Skalpell und eine Pinzette um eventuelle Staubkörner etc. während der Klarlackens wieder zu entfernen. Solange der Lack noch frisch ist kann man vorsichtig!!!!!!!! Fremdkörper entfernen und danach nochmals besprühen. Wenn man zügig und sauber arbeitet verläuft der Lack wieder und macht die Stelle unsichtbar.
Nach dem Klarlacken sollte man den Wagen zunächst mal zum Trocknen wegstellen. Gunze Sprühlack härtet erst nach mehreren Wochen aus, erreicht aber lange nicht den Widerstandswert von 2 Komponenten-Lacken.
Nun noch zu abplatzendem Lack bei einem Crash. Eine Kunsstoffkarosserie verformt sich bei einem Einschlag stark. Durch Dehnung und Stauchung des Lackes kann der Lack je nach Untergrundhaftung bis auf den Kunststoff abplatzen. Bei sorgfältiger Arbeit kann dieser Effekt verringert werden. Letztendlich verhindern kann man es aber nur, wenn man in der Spur bleibt und Kollisionen aus dem Weg geht.
Der nun aufzubringende Decklack muß die gleiche Lösemittelbasis haben, wie die zuvor verwendete Grundierung. Also sollte man Acryllacke oder Lacke auf Wasserbasis verwenden. Ich verwende Tamiya Acrylack (30 ml Töpchen) bzw. Tamiya Sprühdosen je nach benötigter Farbe. Auch hierbei gilt weniger ist mehr. Es ist immer besser naß in naß mehrere dünne Schichten aufzutragen als einmalig satt. Die Gefahr von Läufern und zugeschwemmten Karosseriedetails ist einfach zu groß. Hier sollte man nichts überstürzen und geduldig sein. Anschließend den Body wegstellen und ein paar Tage trocknen lassen. Es reicht eine Umgebungstemperatur von ca. 20 Grad. Experimente wie auf die Heizung stellen oder ab in den Backofen können zum Totalschaden durch übermäßige Hitze führen.
Nach dem trocknen und vor dem aufbringen der Decals nochmals vorsichtig anschleifen, sofern kleinere Staubeinschlüsse egalisiert werden müssen. Hier ist aber besonders sorgsam zu arbeiten, um nicht wieder bis auf die Grundierung herunterzuschleifen.
Vor dem Klarlacken kann man nun noch die Detailbemalung, sowie geschwärzte Fensterrahmen, Baremetal-Folie und ähnliches Anbringen. Der Body ist aber jetzt sehr empfindlich und Fehler bei den o.g. Arbeiten sind so gut wie nicht mehr zu korrigieren. Deshalb ist es anfänglich sicher sinnvoller solche Dinge erst nach dem Klarlack zu erledigen, auch wenn die Details dann ungeschützt sind.
Vor dem eigentlichen Klarlack ist der Body wieder zu reinigen, da durch das Anfassen auch wieder Fremdkörper auf die Oberfläche gelangen können.
Für den Klarlack gilt das gleiche wie für den Basislack. Geduld. Zunächst eine dünne Schicht zum Schutz der Decals aufbringen. Hierbei ist es unerheblich ob mit Gunze Klarlack aus der Sprühdose (sehr gut schütteln) oder 2 Komponenten-Klarlack (z.B. Mipa, Sikkens, Standox etc.) (Airbrush) gearbeitet wird. Nach dem Erstauftrag ca. 15 Minuten ablüften lassen und danach den Body gleichmäßig einsprühen. Die Kunst ist es in möglichst kurzer Zeit eine ausreichend dicke Klarlackschicht auf den Body zu bekommen, damit ein optimaler Verlauf des Lackes einsetzen kann (mit einer Airbrush ist eine möglichst große Düse > 0,5 zu verwenden, um das ereichen zu können). Sowohl Gunze als auch 2 Komponenten-Klarlack fallen beim Trocknungsprozess wieder ein, da die Lösemittel verdunsten und der Auftrag sich somit schichtmäßig verdünnt. Dies führt dazu, daß ein Klarlack der nach dem Sprühen satt und glänzend auf der Karosserie wirkt nach dem trocknen deutlich eingefallen und strukturiert aussieht. Meistens liegt es daran, daß die Schicht zu dünn aufgetragen wurde. Das Problem ist die optimale Schichtdicke für den Klarlackauftrag zu finden. Hier ist Übung und Erfahrung vonnöten um unschöne Lackläufer zu verhindern, aber trotzdem genug Lack auf die Karosserie zu bekommen.
Abhilfe schafft hierbei ein weiterer Lackauftrag nach Trocknung der 2. Schicht. Dieser kann dann zur Erzielung eines optimalen Ergebnisses dünner ausfallen bzw. bei Airbrush mit einem erhöhten Verdünneranteil.
Beim Klarlacken verwende ich zudem ein Skalpell und eine Pinzette um eventuelle Staubkörner etc. während der Klarlackens wieder zu entfernen. Solange der Lack noch frisch ist kann man vorsichtig!!!!!!!! Fremdkörper entfernen und danach nochmals besprühen. Wenn man zügig und sauber arbeitet verläuft der Lack wieder und macht die Stelle unsichtbar.
Nach dem Klarlacken sollte man den Wagen zunächst mal zum Trocknen wegstellen. Gunze Sprühlack härtet erst nach mehreren Wochen aus, erreicht aber lange nicht den Widerstandswert von 2 Komponenten-Lacken.
Nun noch zu abplatzendem Lack bei einem Crash. Eine Kunsstoffkarosserie verformt sich bei einem Einschlag stark. Durch Dehnung und Stauchung des Lackes kann der Lack je nach Untergrundhaftung bis auf den Kunststoff abplatzen. Bei sorgfältiger Arbeit kann dieser Effekt verringert werden. Letztendlich verhindern kann man es aber nur, wenn man in der Spur bleibt und Kollisionen aus dem Weg geht.