Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Grundieren von Resine Bodys
sachse001
03.09.2005, 00:59
Hallo Leute,
eine gute Grundierung für Resine Bodys ist Kent QuickFill. Das zeug stinkt zwar wie katzenpi***e aber ist sehr gut. Gleichzeigtig kann man es als Füller
verwenden. 500ml Dose ist nicht ganz billig. Reicht dafür recht lange.
Bezugsadressen gibt es auf anfrage :).
Hallo Lars
Kent ist sicherlich ein guter Füller aber zum grundieren verwende ich ihn nicht , weil eben mehr Füller als Grundierung.
Bei Resine Karossen ist wie bei allen Karossen die Vorbereitung zum Lackieren noch wichtiger , da diese doch oft etwas porös sowie manchmal auch sogar noch kleine Löcher von der Herstellung aufweisen dies ist je nach Hersteller unterschiedlich da gibt es große Qualitätsunterschiede.
Ferner ist der Aufbau der Resine Karosse sehr unterschiedlich , manche Hersteller haben recht gut ausgearbeitete Karossen manche aber haben nur die Oberflächer nachgebildet und der Innenraum ist fast voll mit ausgegossen , hier ist dremeln undschleifen ohne Ende angesagt.
Hier empfehle ich eine Staubmaske zu tragen den was da rausgedremelt wird ist nicht grade gesundheitsförderlich und zudem nach ein paar Minuten bildet sich auf des Schleifers Zunge so ein trockener Belag wer´s schonmal gemacht hat weiß was ich meine.
Nach dem Schleifen lege ich die Resine Karosse noch ca. 1/2 bis 1 Stunde in warmes Spülwasser ein zum entfetten was dann noch drauf ist geht runter.
Was man dann bei der Vorbereitung nicht sauber geschliffen hat wird spätestens bei der ersten LAckschicht einem böse ins Auge fallen.
Noch ein kleiner TIPP:
Es gibt Resine Karossen die sind recht stark verzogen , dies kommt schon einmal vor , eine sollche Karosse schleife und bearbeite ich auch erst einmal auf das richtige Karosseriemaß , Radhäuser ausschleifen , Spoiler , Seitenteile e.t.c eben so wie ich sie später lackieren und weiterverarbeiten will.
Dann lege ich sie in heißes Wasser (wirklich heiß!) und richte sie auf einer planen Fläche aus (eventuell fixieren mit Klebeband) und lasse sie dann wieder kühlen.Diesen Vorgang kann man auch gegebenenfalls wiederholen bis die Karosse nach dem auskühlen gerade ist.
ACHTUNG:Es gibt Spezis die verwenden statt heißem Wasser einen Heißluftfön
(geht auch mit viel Erfahrung)aber eben nur mit Erfahrung wer sie nicht hat wird schnell eine ganz verzogene Karosse haben , grins.Also Vorsicht.
Also ist die Vorarbeit fast wichtiger als der eigentliche Lackiervorgang.
Ich grundiere die Karossen mit herkömmlicher Fahrzeuggrundierung für Kunststoffe die ich mit der Airbrushpistole auftrage.
Danach wird das Fahrzeug wieder geschliffen und wenn erforderlich noch mal kurz grundiert.
Erst wenn das Fahrzeug sauber grundiert und überall sauber geschliffen und auch noch nach dem schleifen überall Grundierung ist erfolgt der erste Lackauftrag .
Da ich gute Beziehungen zu einem Lackierer habe nehme ich dazu ausschließlich Fahrzeuglacke welche ich für die Airnbrush Pistole spritzfertig verdünne.
Dann leicht anschleifen und Decals drauf , lang genug trockenen lassen und dann zwei bis drei Schichten Klarlack mit längeren Trockenzeiten dazwischen.
Gruß
Mike
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